Rho-Kinase (ROCK)-Inhibitoren zur Behandlung von Hornhautendothelerkrankungen

Rho-Kinase (ROCK)-Inhibitoren zur Behandlung von Hornhautendothelerkrankungen

Rho-Kinase (ROCK)-Inhibitoren gewinnen in der Augenheilkunde zunehmend an Bedeutung. Sie fördern die Proliferation von Hornhautendothelzellen, erhöhen die interzelluläre Adhäsion und unterdrücken die Apoptose. Auch bei der Fuchs-Endotheldystrophie, Hornhautödemen aufgrund eines akuten chirurgischen Traumas oder anderer Ursachen, sowie bei der Tissue Engineering-Therapie gibt es vielversprechende Ansätze zur topischen Anwendung.
Ripasudil und Netarsudil, die beiden für die ophthalmologische Anwendung verfügbaren ROCK-Hemmer, werden im Allgemeinen mit leichten und vorübergehenden lokalen Nebenwirkungen sehr gut vertragen. ROCK-Inhibitoren revolutionieren die Subspezialität der Hornhaut. Weitere Forschung ist erforderlich, um die Langzeitergebnisse der ROCK-Inhibitor-Therapie mit denen der konventionellen endothelialen Keratoplastik zu vergleichen, einschließlich der Sehschärfe und Endothelzelldichte. Andere Anwendungsindikationen beinhalten die Verwendung von ROCK-Inhibitoren zur Überlebensverlängerung von Hornhauttransplantaten. Frühe Daten dazu scheinen sehr vielversprechend.

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Syed ZA, Rapuano CJ. Rho kinase (ROCK) inhibitors in the management of corneal endothelial disease. Curr Opin Ophthalmol. 2021 May 1;32(3):268-274.
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